November
Den Garten winterfest machen
Wenn die letzten Blätter von den Bäumen fallen und die kalte Jahreszeit anbricht, setzen kältebeständige Herbstblumen wie Astern oder Gartenchrysanthemen letzte Farbakzente. Falls noch nicht geschehen, wird es Zeit, den Rasen ein letztes Mal zu mähen. Mähgut und abgefallene Blätter unbedingt von der Rasenfläche entfernen, um Schimmel zu vermeiden. Im Blumenbeet den Sommerflor abräumen. Dabei empfindliche Knollen von Dahlien oder indischem Blumenrohr in ein frostfreies Winterquartier bringen. Rosen, die nicht tief genug gepflanzt wurden und freiliegende Veredelungsstellen zeigen, ringsherum mit Rindenmulch oder Komposterde abdecken - so können sie geschützt den Winter überstehen.
Kälteempfindlichen Gemüsesorten, die noch nicht vollständig abgeerntet sind, durch ein Vlies schützen.
Im Freien überwintern Feldsalat und Winterportulak sowie Schwarzwurzeln und Pastinaken.
Radicchio, der Frost bis etwa -10 C° verträgt, kann im ungeheizten Glashaus oder im Folientunnel weiterhin kultiviert werden.
Nach dem Laubfall ist die richtige Zeit, um Steckhölzer für die Vermehrung von fruchttragenden Gehölzen wie Johannisbeeren oder Quitten zu scheiden. Dazu an kräftigen, einjährigen Trieben etwa 25 cm lange Stücke abschneiden und so tief in die Erde stecken, dass am oberen Ende gerade noch ein Auge herausschaut. Um ältere Johannisbeersträucher durch Teilung zu vermehren, die Pflanze ausgraben und die Wurzeln von Erde befreien, den Stock mit einem scharfen Spaten oder Beil in mehrere Stücke zerteilen und wieder einpflanzen.
Ein kräftiger Rückschnitt lässt frisch gesetzte Sträucher im Frühjahr schön buschig austreiben.


