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Februar

 

Theo´s Tagebuch:

 

Liebe Gartenfreunde,

 

Anfang Januar schien der Winter zurückzukommen. Doch gegen Ende des Monats wurde es wieder mild und regnerisch. Der Boden ist voll mit Wasser.

 

In 2016 steht uns wieder ein Schaltjahr bevor. Das Jahr ist mit dem 29. Februar einen Tag länger. Verantwortlich hierfür sind Julius Caesar und Papst Gregor. Die Erde benötigt für Ihren Lauf um die Sonne 365,24 Tage. Wenn kein Schaltjahr eingefügt würde, würde der Kalender schon alle 4 Jahre um einen Tag nachgehen. Also führte Julius Caesar im Jahr 45 v. Christus ein Schaltjahr ein. Diese Regelung wäre langfristig richtig gewesen, wenn die Erde 365,25 Tage benötigt hätte. Da die Erde aber 365,24 Tage benötigt, musste eine weitere Regel gefunden werden. Im Jahr 1582 ging der Kalender nämlich schon um 10 Tage falsch. Papst Gregor ließ 10 Tage unter den Tisch fallen. Auf den 4. Oktober folgte der 15. Oktober. Zukünftig waren alle Jahre, die auf ein volles Jahrhundert folgten, kein Schaltjahr. Um es ganz richtig zu machen, gibt es noch eine Ausnahme. Alle diese Jahre, die durch 400 zu teilen sind (z.B. das Jahr 2000) sind doch Schaltjahre.

 

Heute erscheint uns der Kalender völlig normal. Für unsere Vorfahren aber, war das Wissen um den Kalender, zumindest seit Einführung des Ackerbaus, überlebenswichtig. Jede Pflanze hat einen optimalen Zeitpunkt der Aussaat. Wenn das Saatgut zum falschen Zeitpunkt ausgesät wird, ist ein Ausfall und eine Hungersnot vorprogrammiert. Ein Beispiel von heute. Draußen ist es warm, trotzdem würde keiner von uns seine Geranien vor die Tür bringen. Wir wissen, dass es der 01. Februar ist. Unsere Altvorderen benötigten Schamanen, Sterndeuter und Astrologen. Denken Sie in diesem Zusammenhang an Stonehenge oder die Scheibe von Nebra.

 

Planen ist wichtig im Leben. Auch unseren Garten sollten wir planen. Auf den Samentüten und auf den Pflanzenetiketten stehen heute die Daten der Aussaat/Pflanzung und auch der Blüte. Ich empfehle, den Garten so einzurichten, dass unser Auge immer was zum Freuen hat. Im frühen Jahr die Weidenkätzchen und die Schneeglöckchen, dann die Tulpen und Osterglocken gefolgt von Beet-und Balkonpflanzen. Die schönen Rosen versüßen uns den Sommer. Im Herbst die Herbstastern und das schöne Herbstlaub unserer Gehölze gefolgt von Christrosen. Das sind nur Beispiele, es gibt unzählige schöner Pflanzen.

 

Denken Sie jetzt auch noch an die Vögel im Garten. Ich füttere bis in den März. Lange haben Ornitholgen diskutiert, ob dies notwendig ist. Die meisten sind heute der Meinung, dass auf Grund des Fehlens von Sämereien in der aufgeräumten Feldflur, eine Fütterung zu empfehlen ist. Denken Sie auch nicht nur an die Meisen und Buchfinken, die sich im Futterhaus wohlfühlen, sondern auch an z.B. an Zaunkönig und Wintergoldhähnchen. Diese fliegen ungern in Vogelhäuser und benötigen spezielles Futter. Ich habe in meiner Weissdornhecke für diese Vögel einen Futterplatz eingerichtet. Hier biete ich auch spezielle Futterblöcke mit Insektenlarven, Futterrosinen und Feinsämereien an.

 

Bitte dran denken. Nicht nur arbeiten, den Garten auch genießen.

Ich sitze gerne am Fenster und erfreue mich beim gemütlichen Kaffee an „meinen“ Vögeln.

 

Euer Theo

 

Frühjahrsputz und erste Aussaaten


Im Winter haben die Fruchtstände der Stauden und Gräser vom Vorjahr den Garten noch um reizvolle Blickpunkte bereichert. Jetzt aber ist der Rückschnitt im Staudenbeet an manchen Stellen bereits angebracht. Pflanzflächen, in denen Frühjahrsblüher erwartet werden, schon aus praktischen Gründen frühzeitig aufräumen. Denn mit dem Austrieb der Zwiebelblumen wird es schwierig, sich im Beet zu bewegen ohne dabei die empfindlichen Triebspitzen zu zertreten. Beim Zurückschneiden auch gleich die nicht verrotteten Laubreste aus den Beeten räumen.

 

Die Tage sind jetzt wieder lang genug, um einige Gemüsearten erfolgreich zur Keimung zu bringen. Im Freien können bei geeignetem Wetter gegen Ende des Monats schon Ackerbohne, Gelbe Rüben, Spinat, Wurzel- und Glatte Petersilie oder Rettiche ausgesät werden. Langsam keimende Pflanzen wie Lauch, Zwiebeln, Erdbeeren oder diverse Kräuter im warmen Zimmer vorkeimen lassen. Dazu die Samen in einer mit feuchtem Sand gefüllten Plastiktüte 2 Tage bei Zimmertemperatur aufbewahren und sie anschließend sofort ausbringen.

 

Im Obstgarten können die Temperaturunterschiede zwischen sonnigen Tagen und kalten Nächten Frostrisse an Obstbaumstämmen verursachen. Verhindern oder Eindämmen lässt sich das mit einem sogenannten Weißanstrich, der als Schutz vor der Wintersonne dient.

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© EMMEL Garten · Tier · Handwerkermarkt e.K. Inh. Michael Emmel

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