Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten
Erkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub
überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt
vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für
Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei.
Praxis-Tipp bei Diagnose Schädlingsbefall:
Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch nicht immer ein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die
Rosen-Blattrollwespe. Entsorgen Sie stark befallene Blätter. Zur Bekämpfung spritzen Sie ab
Mai mit Spruzit NEEM ZierpflanzenSchädlingsfrei*. Die Anwendung sollte nach einer Woche
wiederholt werden. Leider bleiben die Blätter eingerollt, auch wenn die Larven darin
abgestorben sind.
Apfelschorf: olivgrün-braune, samtige Flecken auf den Apfelblättern
Der Pilz befällt Äpfel und Birnen. Direkt nach der Blüte werden zunächst die Blätter bei feuchter
Witterung infiziert. Bei starkem Befall fallen die Blätter vorzeitig ab. Der Pilz befällt später auch die
Früchte und führt hier zu braunschwarzen Flecken, die rissig werden. Spritzen Sie nach der Blüte
mehrfach im Abstand von mindestens 8 Tagen mit Armisan PilzFrei Obst- & Gemüse-MehltauFrei
zur Bekämpfung des Apfelschorfs. Das Mittel ist auch im Ökolandbau zugelassen und hat nur 1 Tag
Wartezeit bis zur Ernte. Um einen Neubefall zu verhindern, entfernen Sie daher sämtliches Falllaub
unter den Bäumen. Zudem sorgt ein regelmäßiger Baumschnitt dafür, dass das Blattwerk des
Baumes schnell wieder abtrocknet. Gut ausgelichtete Bäume sind wesentlich weniger anfällig für
Schorf.
Kleine braune Käfer in der Wohnung?
In letzter Zeit erreichen uns viele Anfragen zum Brotkäfer. Die nur etwa 0,5 mm großen Käferlarven
gehen sofort auf Nahrungssuche. Dabei sind sie in der Lage, Plastik- oder Kartonverpackungen zu
durchnagen. Als Nahrung nehmen die Käferlarven fast alle stärkehaltigen Nahrungsquellen an. So
findet man sie beispielsweise in Teigwaren, Getreidekörnern, in getrockneten Kräutern oder in
Futtervorräten. Der erwachsene Käfer nimmt keine Nahrung mehr auf.
Zur Bekämpfung entfernen Sie zuerst die Futterquelle, in der sich die Käfer und Larven aufhalten.
Hierzu ist es notwendig, Lebensmittelvorräte, Tierfutter und ähnliches zu durchsuchen. Befallene
Vorräte vernichten Sie sofort. Alle anderen Vorräte können für 14 Tage eingefroren werden, um
eventuell vorhandene Eier abzutöten.
Zukünftig lagern Sie alle Vorräte vorbeugend in dicht schließenden Behältern.
Hinweis: *Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise- und
symbole in der Gebrauchsanleitung beachten. **Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation
lesen.