Theo´s Tipp
März 2026

Liebe Gartenfreunde,

 

dass wohl wichtigste Werkzeug im Garten ist der Spaten. Umgraben, Pflanzen und Drainieren – die Aufgaben

des Spatens sind vielfältig.

 

Ein guter Spaten begleitet Euch für Jahrzehnte. Das Blatt sollte geschmiedet sein. Das Feuer in der Esse,

welches den Stahl für die Bearbeitung mit dem Hammer zum Glühen bringt, sorgt für die notwendige Zähigkeit.

Ein gut geschmiedetes Blatt verjüngt sich in der Stärke nach unten. Solche Spaten schärfen sich selbst.

 

Das Schärfen mit Flex oder Feile ist sogar schädlich. Nicht vernachlässigen sollte man allerdings die Pflege des Spatens.

Nur ein sauberer, rostfreier Spaten gleitet gut in den Boden. Nach dem Reinigen mit der Drahtbürste, nutze ich gerne

abgelaufenes Speiseöl für den biologischen Rostschutz. Kurz eingepinselt, dann bleibt der Spaten rostfrei.

 

Die Verbindung zwischen Blatt und Stiel ist wichtig. Hier werden durch den Hebel gewaltige Kräfte übertragen.

Der Stiel sollte aus Eschenholz sein. Eschenholz ist sehr elastisch und bruchfest. Ich bevorzuge unlackierte Stiele,

dann nimmt das Holz den Handschweiß auf und der Stiel ist immer gut griffig.

 

Ob D-Griff, T-Griff oder Knauf am Stielende liegt an den persönlichen und regionalen Vorlieben.

Ich mag den T-Griff für einen guten Hebel. Für einen Pflanzspaten würde ich den D-Griff empfehlen.

Wer das Schuhwerk schonen möchte, gönnt sich noch einen Trittschutz auf der Spatenklinge.

 

Bei der Klingenform gibt es vielfältige Möglichkeiten. Grundsätzlich gilt, je schwerer der Boden,

um so schmaler die Spatenklinge, damit die Belastung nicht zu groß wird. Häufig sind Spaten vorn abgerundet.

Habt Ihr steinigen Boden, bietet sich ein spitz zulaufender Spaten (Geestemünder Form) an.

 

Eine Gärtnerweisheit lautet: „Ein fleißiger Spaten ist immer blank“. Ich mag aber auch den Werbespruch

einer Münchner Brauerei nach einem anstrengenden Gartentag: „Lass dir raten – trinke….“.

 

Euer Theo

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